Sanierung Marktgemeindeamt Andorf

Sanierung Marktgemeindeamt Andorf. Behutsame Erweiterung und Modernisierung des historischen Andorfer Gemeindeamts.
Planung 2012/2013 / Ausführung 2014

Medienecho:
Rieder-Schärdinger-Magazin
  • Gemeindeamt Andorf - Haupteingang
  • Gemeindeamt Andorf - Hofansicht
  • Gemeindeamt Andorf - Haupterschließung
  • Gemeindeamt Andorf - Haupterschließung
  • Gemeindeamt Andorf - Blick auf den Hof
  • Gemeindeamt Andorf - Alt trifft Neu
  • Schaubild Aussenanlage
  • Erdgeschoss
Gemeindeamt Andorf - HaupteingangGemeindeamt Andorf - HofansichtGemeindeamt Andorf - HaupterschließungGemeindeamt Andorf - HaupterschließungGemeindeamt Andorf - Blick auf den HofGemeindeamt Andorf - Alt trifft NeuSchaubild AussenanlageErdgeschoss

Das Gebäude wurde von Arch. Hans Feichtlbauer für die Familie Bösbauer geplant und 1919 errichtet. Feichtlbauer ist in der Gestaltung seiner Villen noch dem späten Historismus verhaftet. Das Gebäude in Andorf wurde 1950 zum Gemeindeamt umgestaltet.

 

Aufgabe war, das denkmalgeschützte Gebäude in der Substanz zu erhalten, nach den Raumerfordernissen zu adaptieren und Barrierefreiheit herzustellen.

Das historische Hauptportal an der Straße wird durch eine Freitreppenanlage erreicht. Um diesen Höhenunterschied barrierefrei  überwinden zu können wurde im Nordwesthof ein neues Erschließungsfoyer etabliert. Dieses definiert auch den neuen Hauptzugang zum Amtsgebäude. Ergänzend zur historischen geschwungenen Holztreppe im zentralen Stiegenhaus wurde eine neue Treppe als Fluchtstiege ausgebildet. Ein Personenlift übernimmt die barrierefreie Erreichbarkeit des Obergeschosses. Das Foyer ist gleichzeitig Orientierung und Wartebereich.

 

Der Foyerzubau wurde als Stahlbetonskelett mit vorgesetzter Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgebildet. Die Oberfläche wurde zu einem einheitlichen Glaskubus gestaltet. Der Arkadengang im Süden ist innenseitig verglast und dient als Vorraum für den Trauungs- und Multifunktionsraum. Der überwiegende Teil der Fassaden wurde nach den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes restauriert.

 

Nach Abbruch des Lagergebäudes im Westen wurde ein zweihüftiger PKW- Abstellplatz mit 39 Stellplätzen errichtet. Ein Grünstreifen grenzt die Stellfläche vom benachbarten Wohngebiet im Westen ab. Die räumliche Ergänzung zu den Hauptzugängen bildet eine möblierte Ruhezone mit Grünfläche und Fahrradbox. Der Park im Süden wurde für die Bevölkerung geöffnet und mittels neuer Wegeführung zum Aufenthaltsraum im Freien gestaltet.